
RWTH-Wissenschaftsnacht "5 vor 12" am Freitag
Veröffentlicht: Freitag, 11.11.2022 06:49
An der RWTH Aachen findet am Freitag wieder die RWTH-Wissenschaftsnacht „5 vor 12" statt.
Dabei geht es unter anderem um die Energieversorgung der Zukunft, Wasserstoff als Energieträger, Erkenntnisse aus der Coronapandemie und darum, was wir aus der Flutkatastrophe gelernt haben.
Vor Ort gibt es wissenschaftliche Vorträge, Experimente und Ausstellungen für die ganze Familie.
Beginn ist um 19 Uhr im Hörsaalzentrum C.A.R.L.
Programm der RWTH-Wissenschaftsnacht
Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Welche Rollte spielt dabei Wasserstoff als Energieträger und wie kann jeder einzelne seinen Energieverbrauch senken? Was haben wir aus der Flutkatastrophe 2021 gelernt und wie gefährdet Populismus die Demokratie?
Diese Fragen stehen stellvertretend für einen Abend ganz im Zeichen der mitreißenden Wissenschaftskommunikation.
Ab 19 Uhr geben die Forscherinnen und Forscher im Hörsaalzentrum C.A.R.L. (Claßenstraße 11) Einblicke in die Welt der Wissenschaft. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein bunter Mix wissenschaftlicher Präsentationen in Form von Vorträgen, spektakulären Experimenten und Exponaten. Insgesamt umfasst das Programm rund 30 Vorträge zu verschiedensten Themen aus Forschung und Lehre.
Highlights
Eine Show voller Antworten auf Fragen wie „Warum hört sich unsere eigene Stimme mit dem Handy aufgenommen so fremd an? Wie wird ein Luftballon unkaputtbar, wie weit schießt die sagenhafte Ü-Ei-Kanone und was hat das mit dem Weltraum zu tun?“ bietet Joachim „Jo“ Hecker, Wissenschaftsjournalist, Buchautor und Science Entertainer, in seiner Show „Science is fun“ bei der diesjährigen Wissenschaftsnacht.
Viele andere Themen holen die Besucherinnen und Besucher direkt in ihrem Alltag ab, zeigen, welche Rolle Wissenschaft in unserem Leben spielt: Auf dem Programm stehen beispielsweise die Vorträge von Professor Gernot Marx, Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, zum Thema „Intensivmedizin in der Corona-Pandemie – Lessons learnt & Perspektiven für die Zukunft“ und „Die Hochwasserkatastrophe 2021 – Was haben wir gelernt?“ von Professor Holger Schüttrumpf vom Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft.
Im Foyer des Bergbaugebäudes, Wüllnerstraße 2, steht mit Experimenten und Informationen die nachhaltige Versorgung der Menschen unter anderem mit Energie und durch ressourcenschonende Produktionsprozesse im Mittelpunkt. Dass Luftfahrt auch nachhaltig sein kann und wie die Wissenschaft zu einer emissionsfreien und klimaneutralen Luftfahrt beitragen kann, zeigen die Institute der Luft- und Raumfahrt, Wüllnerstraße 7, in Versuchen, Exponaten und Science Slams.
Welche Rolle Wasserstoff als Energieträger der Zukunft spielt, erklärt das Zukunftscluster Wasserstoff und gewährt Einblicke in das Wasserstoffauto Toyota Mirai, das als Exponat auch vor Ort gezeigt wird. Professorin Anna Mechler vom Lehr- und Forschungsgebiet Elektrochemische Reaktionstechnik zeigt dann aus chemischer Sicht, warum Wasserstoff ein kleines Molekül mit großem Potenzial ist, während das E.ON Energy Research Center die Energiewende als Ganzes aus Sicht der Wissenschaft beschreibt. Professor Dirk Müller, Lehrstuhl für Gebäude-und Raumklimatechnik zeigt den Besucherinnen und Besuchern, wie der Gasverbrauch gesenkt und Heizkosten gespart werden können.
Professor Frank Lehmkuhl, Lehrstuhl für Physische Geographie und Geoökologie, und Professorin Nicole Richter, Juniorprofessur für Fernerkundung und Naturgefahren, widmen sich den Auswirkungen von Hochwassern und Vulkanausbrüchen und die Fachgruppe Biologie überrascht die Gäste der Wissenschaftsnacht mit fluoreszierenden Pflanzen, klärt über die Bedeutung des Gleichgewichts der Natur auf und zeigt, was wir von Stabheuschrecken und Wasserflöhen noch lernen können.
In der Show „Musizieren mit Licht – Erleben musiksynchroner Lasershows“ des Lehrstuhls für Technologie optischer Systeme und MHL²-Laser&Lights bewegen sich Laser-Lichtbilder verblüffend synchron zur Musik durch den Raum. Darüber hinaus kann in der Hochspannungsshow selbst experimentiert werden, bis die Haare buchstäblich zu Berge stehen. Auch der traditionelle Physik-Jahrmarkt zeigt wieder allerhand physikalische Phänomene und lädt ein, sich an vielen Experimenten selbst zu versuchen.
Das RWTH-Parkhaus in der Professor-Pirlet-Straße ist für die Besucher der Wissenschaftsnacht den ganzen Abend kostenfrei geöffnet. Aufgrund des Brückenabrisses an der Turmstraße führt der Weg zum Hörsaalzentrum über die Professor-Pirlet-Straße und den Seffenter Weg zum Haupteingang Claßenstraße.