
Die Hilfstransporte im Rahmen der Spendenaktion „RWTH und Uniklinik RWTH Aachen helfen in der Ukraine“ sind auf dem Weg.
Innerhalb einer Woche hat man rund 380.000 Euro an Spenden erhalten, dafür kann die Uniklinik-Apotheke medizinische Geräte und Arzneimittel für die Ukraine beschaffen.
In den vergangenen Tagen sind schon die ersten beiden 40-Tonnen-LKW von Aachen zur polnisch-ukrainischen Grenze gefahren, am Freitag (11.3.22) fahren weitere LKW begleitet von Kleintransporten los, voll beladen mit medizinischen Geräten und Arzneimitteln.
Mit an Bord ist Professor Andrij Pich vom Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der RWTH und DWI-Leibniz Institut für Interaktive Materialien. Er hat die Hilfsaktion für sein Heimatland ins Leben gerufen.
Pich wurde im ukrainischen Lwiw geboren, zu seiner Familie und zu Freunden gehören viele Mediziner in den Krankenhäusern in Lwiw und Kiew. Sie berichteten ihm von dem kriegsbedingten Mangel an Verbandsmaterial, Antibiotika, Anästhetika und anderen medizinischen Gütern. Hier sollen jetzt die Transporte aus Aachen Abhilfe schaffen, wozu beispielsweise auch schmerzstillende Mittel und Narkotika für Operationen gehören. „Sie werden vor Ort dringend gebraucht“, unterstreicht Pich.
Die bisher eingegangene Spendensumme hilft dabei, die Grundversorgung der Verletzten sicherzustellen. Doch der Bedarf steigt mit jedem Kriegstag und den vielen Kriegsopfern drastisch an. Für die medizinische Versorgung der Kriegsverletzungen ist zudem häufig besondere Ausstattung nötig. Die Aktion braucht daher weiterhin dringlich finanzielle Hilfe.
Spendenkonto bei der Commerzbank Aachen:
- Kontoinhaber: RWTH Aachen
- IBAN: DE52 3904 0013 0122 6059 00
- BIC: COBADEFFXXX
Als Verwendungszweck ist bitte „Spende Ukraine“ anzugeben.
Barspenden sind (auch anonym) möglich im RWTH-Shop im Hauptgebäude, Templergraben 55. Die Gelder werden von dort auf das Spendenkonto der RWTH weitergeleitet.
Anfragen und Informationen: spende@rwth-aachen.de / www.rwth-aachen.de/spenden
