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RWE fordert 50.000 Euro von Student
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RWE fordert 50.000 Euro von Student

Der Energiekonzern RWE fordert jetzt von einem 24-jährigen Studenten rund 50.000 Euro. Der Sprecher des Aktionsbüdnis "EndeGelände" soll zu diversen Besetzungen von Braunkohle-Tagebauen, Gleisanalgen und Baggern aufgerufen haben, berichtet das Aktionsbündnis. Dadurch sei dem Unternehmen ein hoher Schaden entstanden, der die Summe von 50.000 Euro rechtfertige. Außerdem soll er gegen eine Unterlassungserklärung verstoßen haben. Das Aktionsbündnis "EndeGelände" hat heute bestätigt, dass der 24-Jährige zu "zivilem Ungehorsam" gegen den Kohleabbau angesichts der Klimakrise aufgerufen habe. Bei der Klage von RWE handele es sich aber um einen Angriff auf die Meinungsfreiheit. RWE will sich zu dem Fall aktuell nicht äußern.

Veröffentlicht: Dienstag, 11.06.2019 14:59

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