
Roetgen: Ärger um geplante Modulhäuser für Geflüchtete
In Roetgen gibt es offenbar Ärger um die zur Unterbringung von Geflüchteten geplanten fünf Modulhäuser. Die UWG spricht von sehr unbefriedigenden zeitlichen Abläufen und fehlender Transparenz in dem vier Millionen-Projekt.
Sie bezweifelt, dass die Modulhäuser bis 15. September einzugsfertig sind. Außerdem geht es ihr darum, wer für eventuelle Mängel haftet. Demnach werden wohl seit November letzten Jahres auch keine Zusagen eingehalten und Termine verschoben.
Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss bestätigte den Zeitverzug. Die Vorauszahlung in Höhe von 1,8 Mio. Euro sei aber gegen Vorlage einer Bankbürgschaft erfolgt. Insoweit sei bei Nichtlieferung kein finanzieller Schaden zu befürchten. Die Gemeinde enthalte der Öffentlichkeit auch keine Informationen vor, soweit diese nicht von Rechts wegen nichtöffentlich sind.
Veröffentlicht: Freitag, 18.08.2023 07:20