
Risikopatienten werden geimpft
Die StädteRegion Aachen setzt sich jetzt vermehrt für Corona-Virus-Impfungen von Risikopatienten ein. Um das möglich zu machen, hat das Land NRW der StädteRegion schon vor über einer Woche 4.000 zusätzliche Impfstoff-Dosen von Biontech und Pfizer zur Verfügung gestellt. Laut der StädteRegion reichen die aber nicht aus, um alle Risikopatienten bei uns damit zu impfen. Deswegen fordert sie die Betroffenen jetzt auf, sich auf die Warteliste für eine Impfung setzen zu lassen. Ab nächster Woche wolle man sich dann gezielt daransetzen, die Liste abzuarbeiten, heißt es.
Ein einfaches Attest über die Zugehörigkeit zu einer Patientengruppe nach § 3 Abs 1, Ziffer 2 der Impfverordnung reicht aus, eine konkrete Diagnose ist nicht erforderlich. Die Zugehörigkeit nach diesem § 3 der Impfverordnung ist allerdings wichtig, denn darunter sind genau die Vorerkrankungen gelistet, für die jetzt diese erste Marge an Impfdosen vorgesehen ist.
Alle Betroffenen, die keinen Online-Termin mehr buchen können, nachdem alle Termine schon vergeben waren, können sich auch jetzt noch mit einer Mail an kgs-impfbitten@staedteregion-aachen.de mit Angabe ihres Attestes nach § 3 Abs 1, Ziffer 2 der Impfverordnung auf eine Warteliste setzen lassen.
Enge Kontaktpersonen sollen perspektivisch über die Hausärzte geimpft werden, zunächst kommt es darauf an, möglichst viele Risikopatienten zu schützen.
Eine Ausnahme stellen Eltern von schwerkranken Kindern dar, die zu jung sind, um geimpft zu werden (weil die Impfstoffe erst ab 16 Jahren zugelassen sind). Diese Eltern werden gebeten, sich über die Adresse kgs-impfbitten@staedteregion-aachen.de (oder postalisch: StädteRegion Aachen, KGS Impfbitten, 52090 Aachen) mit ihren Kontaktdaten und einem Attest des Kindes zu melden.
Veröffentlicht: Samstag, 03.04.2021 08:36