
Rindertötung: Harter Schlag für Familie Giesen
Rund 700 Rinder aus dem Aachener Süden, die das Rinderherpesvirus in sich tragen, sollen getötet werden. Das hat das Aachener Verwaltungsgericht erneut entschieden.
Die Tötungen dienen der Vorbeugung vor einer weiteren Verbreitung. Eine Impfung könne dies nicht verhindern, heißt es.
Für die betroffene Familie Giesen ist das Urteil ein harter Schlag. Sie hat gegen die Tötung geklagt - ob sie in in Berufung geht, ist noch offen.
Auch der Bauernbund "Freie Bauern" ist enttäuscht und kann das Urteil nicht nachvollziehen. In den vergangenen Monaten habe es keine weitere Ansteckung mehr gegeben. Das zeige, dass die Isolation funktioniert habe.
Die wirtschaftlichen Nachteile für die Betriebe sollen durch Schlachterlöse und Entschädigungszahlungen weitestgehend aufgefangen werden.
Veröffentlicht: Freitag, 03.04.2020 07:10