
Rinderherpes-VirusVerhandlung jetzt schriftlich
Die Verhandlung um die Tötung von rund 700 Rindern im Aachener Süden ist abgesagt worden. Alle beteilitgten Parteien haben sich darauf geeinigt, dass der Prozess in einem schriftlichen Verfahren fortgesetzt werden soll. Damit hofft unter anderem die Familie Giesen, ihre 500 Rinder retten zu können. Seit acht Monaten seien sie gesund und hätten auch keine anderen Rinder in der Nachbarschaft angesteckt, heißt es. Außerdem setze man auch auf das Sanierungskonzept zweier erfahrener Tierärtze aus der Region. Mit dem Konzept soll auf Massenschlachtungen von Rindern verzichtete werden. Die Rinder sollen geschlachtet werden, weil sie den Rinderherpes-Virus in sich tragen. Der Virus ist für Menschen ungefährlich.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.2020 10:01