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Regenbogen-Zebrastreifen für Aachener Innenstadt?
© Relindis Becker
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Regenbogen-Zebrastreifen für Aachener Innenstadt?

Am Mittwoch, 17. Mai, ist der "Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" (IDAHOBIT) und aus diesem Anlass möchte die grün-rote Koalition im Aachener Stadtrat ein buntes und positives Zeichen für queere Menschen setzen. Deswegen beantragt sie im Stadtrat, in der Aachener Innenstadt einen Regenbogen-Zebrastreifen einzurichten. Weil ein solcher Zebrastreifen in der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen ist und entsprechend auch keine rechtliche Bedeutung hat, könnte man ihn zum Beispiel am Rande einer Fußgängerzone installieren.

LGBTQIA+-Menschen machen auch in Aachen immer wieder Diskriminierungserfahrungen und werden teilweise verbal oder körperlich angegangen. Dadurch fühlen sie sich unsicher und trauen sich kaum auf die offene Straße.

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) geht zurück auf den 17. Mai 1990 – also auf den Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gestrichen wurde und seitdem offiziell nicht mehr als Krankheit gilt.

Schon in den jüngsten Haushaltsberatungen hat die grün-rote Koalition Verbesserungen für die queere Community in Aachen beschlossen. So hat man 100.000 Euro für den Ausbau und die Unterstützung des Beratungsangebots verschiedener Organisationen und eine Förderung des Christopher Street Days, der in diesem Jahr vom 11. bis 13. August stattfindet, bereitgestellt.


(Foto: Regenbogen-Zebrastreifen in Brüssel/B)

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.05.2023 04:16

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