
(Update)
Im Prozess gegen den früheren Pfarrer aus dem Bistum Aachen hat sich der Angeklagte am Mittwoch zum Auftakt nicht zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-jährigen Mann aus Hückelhoven Untreue und Geldwäsche vor.
Der ehemalige Militärseelsorger soll Geld ins Ausland überwiesen haben - über 100.000 Euro von einem Spenden- und Kollektenkonto sowie rund 10.000 Euro aus Betrugsstraftaten von über 160 eigenen und fremden Konten.
Das Bistum Aachen hat ihn im März 2018 angezeigt. Kurz vorher hat er "aus persönlichen Gründen" um die Entpflichtung von seinen Ämtern gebeten.
Bis Februar hat der 59-Jährige schon in Belgien eine Haftstrafe wegen Drogenschmuggels abgesessen.
Für den Prozess vorm Amtsgericht Mönchengladbach wegen gewerbsmäßiger Untreue sind vier weitere Termine angesetzt. Ein Urteil wird Ende August erwartet.