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Polizeieinsatz im Hambacher Forst
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Polizeieinsatz im Hambacher Forst

Bei ihrem Einsatz im Hambacher Forst hat die Aachener Polizei am Dienstag alle Barrikaden auf den Haupteinsatzwegen entfernt.

Drei größere Holzkonstruktionen sind abgerissen und "Krähenfüße" und Nagelbretter entfernt worden. Auch eine alte Granate hat man entdeckt, die hat ein RWE-Sprengmittel-Experte beseitigt.

Nicht entfernt worden ist eine Black-lives-matter-Gedenkstätte.

Zwei Frauen, die den Einsatz gestört haben, hat die Polizei in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Wache sollen die beiden das Polizeifahrzeug verschmutzt haben, die Reinigung will man ihnen in Rechnung stellen.

Aachens Polizeipräsident Weinspach sagt: "Barrikaden auf den Einsatzwegen im Wald sind nicht hinnehmbar. Es muss jedermann zu jeder Zeit möglich sein, den Wald zu betreten. Dazu gehört ebenfalls, dass die Einsatzwege der Polizei frei sind. Nur so kann die Polizei ihrem gesetzlichen Auftrag, der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung nachkommen. Hierzu werden die Beamtinnen und Beamten auch weiter im Wald präsent sein."

Im Anschluss an die Räumungs- und Aufklärungsmaßnahmen ist es noch zu vereinzelten Übergriffen gekommen. So hätten mehrere Vermummte zwei Polizeifahrzeuge mit Steinen und Holz beworfen - und Unbekannte hätten Böller auf RWE-Mitarbeiter geworfen. Verletzt worden ist aber niemand.

Die Polizei teilt mit, sie werde auch weiterhin im Hambacher Forst präsent sein und dafür sorgen, dass die Einsatzwege frei bleiben.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2020 15:46

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