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Polizei findet zufällig Sprengstoff in Aachener Wohnung
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Polizei findet zufällig Sprengstoff in Aachener Wohnung

UPDATE am Montag, 6.3.2023:

Wegen des in einer Aachener Wohnung gefundenen Sprengstoffs ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft zu einem möglichen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Ob in der Wohnung auch der Zwangsprostitution nachgegangen wurde, sei ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen, so Staatsanwältin Anna Kraft zu Antenne AC. Die Polizei hat nach einem Hinweis am Freitag die Wohnung in der Passstraße durchsucht und den dort entdeckten Sprengstoff kontrolliert zur Sprengung gebracht. Angaben zu den beiden Mietern, einem Mann und einer Frau, will man aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht machen.



ursprüngliche Meldung:

In Aachen hat die Polizei am Freitag bei einer Wohnungsdurchsuchung in der Passstraße zufällig Sprengstoff gefunden.

Sowohl das Haus als auch die Nachbargebäude sind daraufhin geräumt worden. Die rund 50 Anwohner wurden in Bussen zum Tivoli gebracht. Der Sprengstoff ist dann am späten Freitagabend von Spezialisten des Landeskriminalamtes mit einem Roboter in einer Grube vor Ort kontrolliert gesprengt worden.

Durch die Wucht der Explosion sind an zwei Gebäuden Sachschäden enstanden. Die beiden Wohnungsmieter, bei denen der Sprengstoff gefunden wurde, wurden festgenommen. Sie sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Eigentlich war die Polizei dort wegen des Verdachts auf Zwangsprostitution angerückt. Der gefundene Sprengstoff werde gern von Geldautomatensprengern genutzt, jetzt werde in alle Richtungen ermittelt, so die Polizei. Hinweise auf Terror gebe es aber nicht.

Veröffentlicht: Montag, 06.03.2023 05:43

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