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Pick-up für die Stolberger Feuerwehr
© Feuerwehr Stolberg
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Pick-up für die Stolberger Feuerwehr

Die Stolberger Feuerwehr hat sich einen Pick-up zugelegt, sie spricht von einem neuen "Arbeitstier für die Dinge außerhalb des normalen Tagesgeschäfts".

Den brauche man, da Stolberg zu rund 50 Prozent aus Waldfläche bestehe, hinzu kämen noch rund 26 Prozent landwirtschaftliche Fläche; also insgesamt über 75 Prozent nicht oder nur sehr schwer befahrbare Gebiete. Auch die Höhenunterschiede im Stolberger Stadtgebiet sind enorm - es gehe von 160 Meter über Normalnull bis auf 483 Meter (über NN) hoch, sagt Amtsleiter Andreas Dovern.

Mit dem Nissan Navara könne man zum Beispiel Patienten auf einer Krankentrage oder einem Spineboard auf der Ladefläche sicher transportieren. Auch medizinisches Gerät wie ein Beatmungsmodul oder ein EKG können sicher verlastet und betrieben werden.

Der Pick-up wird von einem 2,3 Liter Turbo Motor mit 190 PS und einem 7-Gang-Automatikgetriebe angetrieben und bringt ein Drehmoment von 450 Newtonmeter. Mit seinen enormen Böschungswinkeln (vorne 30 Grad/hinten 20 Grad), einer Bodenfreiheit von 224 Millimeter und eine Wattiefe von 600 Millimeter ist er für unwegsames Gelände bestens gerüstet.

Insgesamt vier Feuerwehrleute finden in dem Fahrzeug Platz. Ausgerüstet ist er mit Digitalfunk, Navigationsgerät und einer Radioaufschaltung auf den Außenlautsprecher. Zusätzlich ist die Ladefläche mit einer Stromversorgung von 230 Volt und 12 Volt ausgestattet.

Für die Zukunft ist geplant, das Fahrzeug mit austauschbaren Aufbauten zu versehen. Als denkbare Möglichkeit komme zum Beispiel ein Modul "Waldbrandbekämpfung" in Betracht. Wenn sich das Fahrzeug nicht im Einsatz befindet, steht es der Abteilung "Vorbeugender Brandschutz" als Dienstwagen zur Verfügung.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.2020 15:10

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