
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Samstag die Gemeinde Hürtgenwald besucht.
Nach dem großen Waldbrand sprach er in Gey mit Einsatzkräften und ehrenamtlichen Helfern und machte sich ein Bild von den Schäden.
Empfangen wurde der Kanzler allerdings auch von vielen Pfiffen und Buhrufen. Kritik bekam er unter anderem dafür, dass er während mehrerer Waldbrände in Deutschland seinen Urlaub verlängerte.
Landrat Ralf Nolten sagte während seines Besuchs allerdins auch, dass er Merz gebeten habe, die Gemeinde erst später zu besuchen, um die Löscharbeiten nicht zu behindern.
Merz dankte den rund 1.800 Einsatzkräften und sagte außerdem: Solche Ereignisse könnten in Zukunft häufiger vorkommen. Deshalb müsse man schauen, wie man bei Katastrophen noch besser vorbereitet ist.
Bei dem Brand waren rund 300 Hektar Wald zerstört worden – etwa 420 Fußballfelder. Knapp 2.000 Menschen mussten zeitweise ihre Häuser in Gey verlassen.