
NRW will Grenzen offen halten
Die Grenzen zu unseren Nachbarn in Belgien und den Niederlanden sollen weiter offen bleiben. Dafür setzt sich das Land NRW ein. Der ständige Austausch untereinander ermöglicht bisher die Grenzen offenzuhalten. Sollten durch die Corona-Mutationen neue Hochrisikogebiete entstehen, müsse man neu denken, sagt NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner. Nach rund einem Jahr ziehe er aber eine positive Bilanz aus der Zusammenarbeit. NRW hat nach eigenen Angaben bisher 49 Intensivpflege-Patienten aus den Nachbarländern aufgenommen.
Außerdem verlängern unsere belgischen Nachbarn die nächtliche Ausgangssperre bis zum 1. März. Darauf haben sich die Bürgermeister der Deutschsprachigen Gemeinschaft und die Regierung in Eupen geeinigt. Zwischen 22 und 6 Uhr darf man nur aus triftigen Gründen, wie zum Beispiel der Arbeit, das Haus verlassen. Zuvor hatten auch schon unsere Nachbarn in den Niederlanden die nächtliche Ausgangssperre bis Anfang März verlängert.
Veröffentlicht: Freitag, 12.02.2021 05:45