
NRW + StädteRegion + Südkorea = Herzogenrath
In der Düsseldorfer Staatskanzlei haben NRW-Ministerpräsident Laschet und die StädteRegion Aachen ein Wirtschaftsabkommen mit Südkorea geschlossen.
In Folge dessen baut Südkorea im Herzogenrather Technologiepark (TPH) ein großes Forschungs- und Entwicklungszentrum. Dort sollen dann Produkte für den europäischen Markt entwickelt werden. Außerdem soll das Zentrum in Herzogenrath zur Ansiedlung weiterer südkoreanischer Unternehmen in der Städteregion führen.
„Südkorea ist für Nordrhein-Westfalen und für Deutschland ein wichtiger Partner“, so Ministerpräsident Armin Laschet. „Die Gründung des Technology Cooperation Centers in Herzogenrath ist in dieser Hinsicht ein wichtiges Signal. Herzogenrath ist ein hervorragender Standort – die Exzellenzuniversität RWTH Aachen mit ihrem technologischen Know-how, zahlreichen Forschungsinstituten und Kooperationen mit Universitäten in Südkorea liegt direkt vor der Tür.“
Auch Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, der den Vertrag mit den südkoreanischen Partnern in Düsseldorf unterschrieben hat, freut sich: „Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Vereinbarung zu ganz konkreten Projekten und Ansiedlungen in der StädteRegion Aachen führen wird. Die richtige Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft in einer globalisierten Welt sind eben nicht Zölle und nationale Abschottung, sondern Zusammenarbeit von denen beide Seiten profitieren können.“
Der Geschäftsführer der AGIT, Dr. Lothar Mahnke, strich die besondere Bedeutung der Erklärung heraus: „Das dürfte für die ganze Region eine einmalige Chance sein: Das koreanische Wirtschaftsministerium empfiehlt seinen Unternehmen, sich beim Zugang zum europäischen Markt an dieses Ansiedlungszentrum im TPH zu wenden. Eine bessere Zugangschance zu koreanischen Unternehmen hat keine andere Region in ganz Europa.“
Veröffentlicht: Donnerstag, 12.12.2019 15:12