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Noch 1.370 freie Ausbildungsplätze zu besetzen
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Noch 1.370 freie Ausbildungsplätze zu besetzen

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.08.2024 08:07

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Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr - und in der StädteRegion sind immer noch 1.370 Ausbildungsplätze unbesetzt.

Darauf weist die IG BAU in Aachen hin.

Auch Jugendliche, die sich später entscheiden, haben immer noch gute Chancen, hier einen Ausbildungsbetrieb zu finden. Sogar bis spät in den Herbst hinein, so die Gewerkschaft.

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IG BAU: Ausbildung bietet viele Chancen

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Allein der Bau bei uns sucht über die Arbeitsagentur aktuell noch 45 Azubis. Und weil immer gebaut, umgebaut, saniert und renoviert werde, biete die Bauwirtschaft quasi eine lebenslange Beschäftigungsgarantie.

Unentschlossene sollten Berufsberatung und Internet nutzen - und auch einfach mal bei Betrieben anklopfen. Schließlich sei der persönliche Eindruck oft entscheidender als die Noten im letzten Zeugnis. Außerdem melden längst nicht alle Unternehmen ihre Ausbildungsplätze der Arbeitsagentur.

Hinzu komme, dass es allemal besser sei, eine Ausbildung anzufangen als „irgendwo als Hilfskraft anzuheuern“. So gebe es in der Gebäudereinigung beispielsweise eine qualifizierte Ausbildung. In der größten Handwerksbranche, die wir haben, erleichtern zum Beispiel dem Gebäudereiniger ständig neue Technik und weiterentwickelte Maschinen die Arbeit enorm. Oder es gehe „hoch hinaus“ – als Fassadenreiniger. Auch auf der Karriereleiter, denn: Wer seine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk gemacht hat, könne seinen Meister machen oder Techniker werden und die Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik draufsatteln.

Bei der dualen Berufsausbildung, die im Betrieb und in der Berufsschule läuft, sind auch Azubi-Wohnungen für die IG BAU Aachen ein wichtiges Stichwort. Vielen Jugendlichen falle es schwer, ein WG-Zimmer und erst recht eine eigene Wohnung zu finanzieren.

„Es kann nicht sein, dass junge Menschen eine Ausbildungsstelle, für die sie sich interessieren, sausen lassen, weil sie zu weit entfernt ist. Das können wir uns einfach nicht mehr erlauben. Azubis gibt es nicht wie Sand am Meer“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Uwe Brell. Junge Menschen sollten sich gezielt auf ihre Ausbildung konzentrieren und nicht wochen- oder monatelang auf Wohnungssuche gehen müssen. „Schon deshalb muss auch in Sachen Azubi-Wohnen mehr passieren.“ Hier sei vor allem der Bund gefordert, mehr zu machen.

Das bedeute dann auch mehr Wohnungsbau. Und der funktioniere heute deutlich anders als früher: Der Bau erlebe einen rasanten technischen und digitalen Wandel. Außerdem seien Bauarbeiter „Praktiker im Klimaschutz“: „Vom energieeffizienten Neubau über das energetische Sanieren der Fassaden und Dächer bis zum Recyceln des Bauschutts von Abrisshäusern – auf vielen Jobs am Bau klebt gewissermaßen ein Umwelt-Label“, so Brell weiter.

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Beratungsangebot der Agentur für Arbeit

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Wer sich noch über Ausbildungsplätze informieren möchte, kann das am Donnerstag tun. Die Arbeitsagenturen in Aachen, Alsdorf, Eschweiler und Stolberg bieten dann von 12 bis 15 Uhr spontane Beratungsgespräche an. Neben der Beratung können Jugendliche dort ihre Bewerbung checken lassen und Tipps von Berufsberatern für Bewerbungsgespräche bekommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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