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NGG: "Steuerbetrug bekämpfen statt Bürgergeld kürzen!"
© NGG/Florian Göricke
(September 2025:) Vom Euro ein Stück abgeknapst - beim Bürgergeld soll es eine Kürzung um 10 Prozent geben. Die Gewerkschaft NGG Aachen warnt: „Das sind nur 10 Cent vom Euro. Wenn die aber beim Bäcker oder an der Supermarktkasse fehlen, dann gibt’s keine Brötchen und keine Milch. So einfach ist das.“ Statt beim Bürgergeld zu kürzen, soll der Staat intensiver gegen Steuerhinterziehung vorgehen, fordert die Gewerkschaft. Außerdem müsse er die Erbschaftssteuer für Millionäre reformieren und den Spitzensteuersatz anheben.
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NGG: "Steuerbetrug bekämpfen statt Bürgergeld kürzen!"

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.09.2025 09:54

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Für die Kluft zwischen Arm und Reich hier in der Städteregion Aachen hat die Gewerkschaft NGG Zahlen vorgelegt.

Demnach beziehen bei uns rund 46.100 Menschen Bürgergeld - und gleichzeitig gibt es 214 Einkommens-Millionäre.

Besonders betroffen vom Bürgergeld-Bezug sind viele Arbeitslose und Alleinerziehende sowie rund 15.300 Kinder und Jugendliche.

Die NGG fordert die heimischen Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich gegen die geplanten Kürzungen beim Bürgergeld zu engagieren - schon eine Nullrunde würde für viele real ein Minus bedeuten.

Höhere Steuern für Spitzenverdiener und eine konsequentere Bekämpfung von Steuerbetrug wären effektiver - dem Staat gehen durch Steuerhinterziehung jedes Jahr Milliarden verloren.

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