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NGG: Rentenpositionen abfragen bei Kandidaten!
© NGG/Nils Hillebrand
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NGG: Rentenpositionen abfragen bei Kandidaten!

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.01.2025 10:08

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Die Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) hier in der Städteregion Aachen fordert im Vorfeld der Bundestagswahl dazu auf, die hiesigen Kandidaten auf ihre Position zur Rente hin zu überprüfen.

Laut Zahlen des Pestel-Instituts gibt es momentan in der StädteRegion 116.000 Menschen im Rentenalter. In fünf Jahren wird die Zahl auf 121.000 gestiegen sein und 2035 werden hier rund 136.000 Menschen der Generation Ü67 angehören.

Nach Ansicht der NGG müssen der neue Bundestag und die Bundesregierung dringend eine Rentenreform anpacken. Der wichtigste Punkt dabei sei das Rentenniveau: Je höher es ist, desto mehr Geld haben Senioren im Portemonnaie. Da gehe es um jeden Prozentpunkt – auch hinterm Komma, so Tim Lösch von der NGG Aachen: „Unter 48 Prozent darf das Rentenniveau nicht sacken. Sonst rutschen nämlich noch mehr Menschen in die Altersarmut.“ Die NGG Aachen fordert, dass das Rentenniveau künftig auch wieder auf 50 Prozent und höher steigen muss.

Neben diesem „Prozent-Check“ zur Rentenhöhe gehe es auch darum, die Positionen der Parteien zum geplanten Renteneintrittsalter abzuklopfen.

Parteien, die versuchten, das Renteneintrittsalter nach oben zu schrauben, würden eine „Weit-weg-Politik vom Arbeitsleben der Menschen“ betreiben. Schon die Rente mit 67 sei für viele jetzt unerreichbar. „Vom Koch bis zum Produktionshelfer, der Tag für Tag in der Lebensmittelindustrie am Band steht: Viele, die dauerhaft anstrengende Arbeit leisten, sind oft schon viel früher am Ende“, so Lösch.

Außerdem fordert die NGG Aachen eine Rentenkasse für für alle - und sie ist gegen eine Aktienrente. Auch das von CDU/CSU-Kanzlerkandidat Merz jetzt geforderte staatliche Aktien-Depot für Kinder sei nichts anderes als „der Beginn eines schleichenden Ausstiegs aus der gesetzlichen Rentenversicherung“.

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