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NGG-Region Aachen fordert Tarifverträge
© NGG Aachen
Flaute in der Gaststätte: Corona hat zu einem Einbruch in der Beherbergungs- und Gastrobranche geführt. Unternehmen sollten die Kurzarbeit jetzt nutzen, um ihre Beschäftigten weiterzubilden, so die Gewerkschaft NGG.
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NGG-Region Aachen fordert Tarifverträge

Nach Tarif verdienende Beschäftigte im Lebensmittel- und Gastgewerbe in der StädteRegion Aachen im Schnitt 5,39 Euro mehr pro Arbeitsstunde. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kurz NGG hin und beruft sich auf neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. „In der Corona-Krise wird diese Einkommenskluft teils noch größer. Denn wo ein Tarifvertrag gilt, stocken Firmen häufiger das staatliche Kurzarbeitergeld auf“, sagt Diana Hafke von der NGG-Region Aachen. Außerdem seien Beschäftigte mit Tarifverträgen besser vor einem Job-Verlust geschützt. Die NGG ruft die Unternehmen deswegen dazu auf, sich gerade in Pandemiezeiten zu Tarifverträgen zu bekennen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.11.2020 10:42

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