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NGG: 4. Welle trifft Gastronomie
© NGG/Alireza Khalili
Ebbe im Kellner-Portemonnaie: In der 4. Corona-Welle wird in der Gastronomie weniger Kasse gemacht. „Doch danach geht’s weiter: Gegessen und getrunken wird immer“, ist sich Diana Hafke von der Gewerkschaft NGG sicher. Wichtig sei allerdings, dass es nach der Welle noch Köche und Kellnerinnen gebe. Dafür müssten deren Jobs jetzt aber deutlich attraktiver gemacht werden.
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NGG: 4. Welle trifft Gastronomie

Die vierte Corona-Welle macht der Gastronomie in der StädteRegion Aachen zu schaffen.

Laut der Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) hier bei uns führen weniger Weihnachtsfeiern, weniger Gäste in Restaurants und leere Hotelbetten zu mehr Kurzarbeit in der Branche.

In der Städteregion Aachen arbeiten rund 10.200 Menschen in der Gastronomie, seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der Beschäftigten um 19 Prozent zurückgegangen. Die NGG befürchtet zwar keinen gravierenden Arbeitsplatzabbau, allerdings sorgt sie sich um das Durchhaltevermögen von Köchen, Kellnern & Co.: Wer in Kurzarbeit geschickt werde und mit 60 Prozent seines Lohnes klarkommen müsse, der gucke sich auch woanders um. Gastro-Beschäftigte würden vor allem eine Perspektive im Job vermissen.

Die im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) zusammengeschlossenen Arbeitgeber seien jetzt am Zuge. Sie hätten es in der Hand, durch einen Lohn von ‚12 plus X Euro‘ die Branche für die Zeit nach der Pandemie deutlich attraktiver zu machen. Bei der nächsten Verhandlungsrunde am Mittwoch, 15. Dezember, käme es darauf an, gegen die ‚Pandemie-Delle‘ ein deutliches Zeichen der Job-Attraktivität zu setzen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.12.2021 09:50

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