
Neue Studie über Hambacher Forst
Der Hambacher Forst leidet aktuell unter den Folgen von Hitze und Trockenheit. Das steht in einer neuen Studie im Auftrag von Greenpeace.
Laut der trägt vor allem der benachbarte Braunkohle-Tagebau dazu bei. Er verschlechtere die Situation drastisch, weil der Tagebau gerade im Sommer in der Region ein "Hitzepol" sei. Die aufsteigende, erhitzte Luft sauge die Feuchtigkeit aus dem Wald und der gesamten Umgebung.
Deswegen schlagen Experten der Hochschule Erbeswalde und des Postdam-Instituts für Klimaforschung eine 500 Meter breite Pufferzone zum Schutz des Waldes vor. Außerdem soll der Forst auch durch Hecken mit anderen Wäldern verbunden werden.
Der Tagebau-Betreiber RWE sagt dazu, dass die Studie zwar „einige allgemeine Phänomene korrekt“ beschreibe. Allerdings belege sie nicht, dass es einem kausalen Zusammenhang von Temperaturunterschieden und Waldschäden gebe.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.08.2019 12:43