
In Würselen gehen in diesen Tagen an neun Standorten neue Ladesäulen für E-Autos in Betrieb.
Würselens Klimaschutzmanager Fabian Onkels sagt, bei der Standortwahl habe man auf Kriterien geachtet wie Bebauungsdichte und Zugänglichkeit der Anlagen. Außerdem habe man die Studie der StädteRegion zum Bedarf an Ladesäulen in Kommunen berücksichtigt.So seien E-Ladesäulen wenig sinnvoll in Wohnsiedlungen, in denen es hauptsächlich Einfamilienhäuser gibt, Dort tanken die Menschen günstiger mit dem eigenen Strom.
Um den eigentlichen Betrieb kümmert sich der Energieversorger enwor, der in Würselen und Herzogenrath schon insgesamt rund 70 Ladepunkte versorgt.
Die zehn neuen Ladesäulen an neun Standorten in Würselen werden zu 80 % gefördert von Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ des Bunds. Für die Stadt Würselen fallen nur die Kosten für Anschaffung und Inbetriebnahme an.
Die Ladesäulen befinden sich an folgenden Standorten:
- Rathausstraße
- Parkplatz Pricker Straße
- Lehnstraße
- Sebastianusstraße
- Lindenplatz/Ecke Bissener Straße
- Lindenplatz/Kreuzstraße
- Straßenverkehrsamt
- Parkplatz Alter Schulhof Bardenberg
- Kausseneichsgasse
Im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr kann im Stadtkern von Würselen äquivalent zur Parkordnung für die Dauer von 2 Stunden das jeweilige Fahrzeug geladen werden, im außerstädtischen Bereich beträgt die maximale Ladedauer während dieses Zeitraums vier Stunden. Auf die jeweiligen Zeiten weist auch die Beschilderung an den Ladesäulen hin.
Sollte ein Fahrzeug länger geladen werden, fallen seitens des Netzbetreibers gegebenenfalls Fairnessgebühren an. So soll der Möglichkeit der Stellplatzblockade entgegengewirkt werden und möglichst vielen die Möglichkeit geboten werden, das Angebot zu nutzen. Denn bei den Parkmöglichkeiten an den Ladesäulen handelt es sich nur um kurzweilige Lademöglichkeiten.
Gezahlt wird per Ladekarte oder Giropay, dazu gibt es Hinweise auf den Ladesäulen.
Im kommenden Jahr will Würselen das E-Ladesäulennetz weiter ausbauen.
(Foto: Bürgermeister Roger Nießen - der technische Geschäftsführer der enwor, Dr. Stephan Nahrath - Klimaschutzmanager Fabian Onkels - der Bereichsleiter für den Vertrieb bei der enwor, Joachim Pritzkat (v.l.).)