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Narkoseberatung zuhause: Telemedizinische Narkoseambulanz
© Uniklinik RWTH Aachen
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Narkoseberatung zuhause: Telemedizinische Narkoseambulanz

Veröffentlicht: Freitag, 28.06.2024 12:00

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Die Aachener Uniklinik verfügt seit April über die deutschlandweit erste telemedizinische Narkoseambulanz.

Patienten können sich damit von zu Hause aus umfassend über ihre bevorstehende Narkose aufklären lassen.

Dazu brauchen sie, wenn ihr operativer Eingriff mindestens sieben Tage in der Zukunft liegt, nur ein internetfähiges Endgerät mit Webcam, sie müssen volljährig sein und dürfen keine schweren Vorerkrankungen haben.

Die telemedizinische Narkoseambulanz ist zunächst in den Bereichen Gynäkologie/Geburtshilfe, Unfallchirurgie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie eingeführt worden.

Die Vorteile für Patienten sind vielfältig: Sie ersparen sich lange Wartezeiten und lange Anfahrtswege, was nicht nur Zeit, sondern auch ökologische Ressourcen schont. Durch die Vorbereitung mittels Textinformationen und Video zur Narkose sind die Patienten schon vor einem persönlichen Videochat mit einem Anästhesisten umfassend informiert.

Auch das Krankenhaus profitiert von dieser Lösung: Die Arztbindungszeit reduziert sich, da die Anästhesisten effizienter eingesetzt werden können. Das führt zu einer optimierten Nutzung ärztlicher Ressourcen und einer insgesamt verbesserten Patientenversorgung.

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint, Direktor der Klinik für Anästhesiologie an der Uniklinik RWTH Aachen: „Unser Ziel ist es, die telemedizinische Narkoseambulanz baldmöglichst auf alle Fachgebiete auszuweiten, um noch mehr Patienten von den Vorteilen dieser innovativen Versorgungsform profitieren zu lassen."

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