
Am Dienstagabend soll in Jülich der dritte Castor-Transport mit radioaktivem Atommüll zum Zwischenlager Ahaus starten - vermutlich wird dabei wieder nur ein einzelner Behälter transportiert.
Die deutschen Anti-Atomkraft-Initiativen wie Stop Westcastor aus Jülich kritisieren, dass solche Einzeltransporte enormen Aufwand und hohe Kosten verursachen. Dazu verweisen sie auf zwei Pannen bei den bisherigen Transporten: So habe der erste Castor eine Woche lang nicht ans Überwachungssystem angeschlossen werden können, beim zweiten habe kurz vor dem Start die externe Stromversorgung gefehlt.
Am Dienstagabend ab 18 Uhr protestieren die Atomkraftgegner wieder in Jülich vorm Forschungszentrum.
Insgesamt sollen 152 Castor-Behälter nach Ahaus gebracht werden. Grund ist, dass das Zwischenlager in Jülich als nicht erdbebensicher gilt.