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Nachhaltige Lebensmittel im Dreiländereck
© PR Heinen/Lambertz
Optimierung der Produktion und des verbrauchernahen Vertriebs von regionalen Lebensmitteln in der Euregio. Unterschiedliche Regionen, gemeinsame Perspektive: Isabelle Weykmans, Ministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft aus Belgien (l.), Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin von Aachen (2.v.l.), Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, Annemarie Penn – te Strake, Bürgermeisterin von Maastricht (2.v.r.), und Petra Dassen-Housen, Bürgermeisterin von Kerkrade (r.).
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Nachhaltige Lebensmittel im Dreiländereck

Über nachhaltige Lebensmittel von hier und mehr Unterstützung für regionale Produzenten und Vertriebsformen haben sich jetzt die Verantwortlichen aus der Euregio Maas-Rhein ausgetauscht.

Dazu hat sich Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen u.a. mit Kerkrades Bürgermeisterin Petra Dassen-Housen, Maastrichts Bürgermeisterin Annemarie Penn-te Strake und der belgischen Ministerin Isabelle Weykmans bei Lambertz in Aachen getroffen.

Tenor des Meetings: Die Vorzüge des regionalen Anbaus, der Weiterverarbeitung und des Vertriebs von Lebensmitteln sind grundsätzlich schon stark hier im Dreiländereck vorhanden. Keupen sieht in der Euregio einmalige Grundlagen und Chancen, die besonders zur Weiterentwicklung als Modellregion geeignet seien.

„Es geht nicht um Polarisierung, um Wettbewerb zwischen den Städten und Gemeinden in der Euregio-Maas-Rhein, sondern um die Tatsache, dass wir eine Lebensgemeinschaft sind. Dies gilt gerade auch für den Bereich Lebensmittel und Ernährung, der für uns alle elementar ist. Gerade in Bezug auf die Nachhaltigkeit von regional produzierten Rohstoffen und Produkten gibt es diesseits und jenseits der Grenzen bereits zahlreiche Unternehmen und Initiativen, die bereits alternative Konzepte und Angebote umgesetzt haben. Ob nun traditionell, also immer schon lokal stark verwurzelt, oder eben ganz neu am Markt, also innovativ und zukunftsorientiert. Diese sollten wir stärker unterstützen und vernetzen, dazu neue Strukturen bilden und eine gemeinsame Marke setzen. Eben nicht nur im Bereich `Green Tech`, sondern gerade die konkrete Situation der regionalen Landwirtschaft, der Produzenten sowie der Vertriebsformen betreffend - und nicht zuletzt in Richtung Verbraucher:innen", so Keupen wörtlich.

Und weiter: "Nachhaltigkeit von Lebensmitteln, alternative, umweltschonende Produktions- und Vertriebsformen sowie eine gesunde Ernährung sind ein zentrales, europäisches Thema. In der Euregio finden wir diesbezüglich einmalige Grundlagen und Chancen vor, die besonders zur Weiterentwicklung als Modellregion geeignet sind. Dazu braucht es nun einen energetischen Schub.“

Im Verlauf des Gespräches sind dann eine Reihe von persönlichen, fachlichen Hinweisen und Impulsen aufgeführt worden. Das Themenspektrum reichte von einem Limburger Restaurant, das nur solche Produkte verarbeitet, die in Sichtweite von seinem Aussichtsturm liegen, über einen belgischen Supermarkt, der nur regionale Lebensmittel anbietet, bis zum Maastrichter Innovations-Unternehmen „Mosa Meat“, das weltweit zum ersten Mal in seinem Labor künstliches Fleisch wachsen ließ. Neben allen Einzelheiten galt dabei vor allem immer der Tenor: „Wir können viel voneinander lernen“.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.11.2021 12:52

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(Zum Foto:

Optimierung der Produktion und des verbrauchernahen Vertriebs von regionalen Lebensmitteln in der Euregio. Unterschiedliche Regionen, gemeinsame Perspektive: Isabelle Weykmans, Ministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft aus Belgien (l.), Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin von Aachen (2.v.l.), Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, Annemarie Penn – te Strake, Bürgermeisterin von Maastricht (2.v.r.), und Petra Dassen-Housen, Bürgermeisterin von Kerkrade (r.).)

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