Anzeige
Nach der Räumung des "Sündenwäldchens"
© HambiSupportAachen
Teilen: mail

Nach der Räumung des "Sündenwäldchens"

Veröffentlicht: Dienstag, 18.11.2025 09:39

Anzeige

(Update)

Bei der Räumung des Sündenwäldchens im Tagebau Hambach bei Kerpen hat die Polizei am Dienstag 18 Personen aus dem Wald geführt. 

15 wurden in Gewahrsam genommen, vier von ihnen sind da am Mittwoch immer noch. Drei Leuten hat man nur einen Platzverweis erteilt. 

Gegen die Umweltaktivisten wurden unter anderem Strafanzeigen wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Die Polizei war am Dienstag mit vielen Beamten im Wald, Spezialisten für Einsätze in großer Höhe haben mehrere Braunkohle-Gegner aus den Bäumen geholt.

Seit mehr als einem Jahr haben sich die Aktivisten in dem kleinen Waldstück westlich von Köln aufgehalten und dort Baumhäuser gebaut. Mit der Besetzung wollten sie die Abholzung des Wäldchens verhindern. 

RWE will das etwa ein Hektar große Waldstück am Rande des Tagebaus roden, um Kies abbauen zu können. Damit soll die Böschung eines später geplanten Sees stabilisiert werden. 

Anzeige
Anzeige
Anzeige