
© Lukas Ossmann
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Juni 2026: Der NABU will den Kiebitz schützen. Er sei der "Charaktervogel unserer Ackerlandschaft" und stehe stellvertretend für eine Vielzahl an Tierarten wie z.B. auch Rebhuhn oder Feldlerche.
NABU sorgt sich um Kiebitz wegen Windkraftvorhaben
Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 08:48
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Wegen neuer Windkraftprojekte in der Region sorgt sich der NABU um den Kiebitz.
Die Vogelart ist in NRW gefährdet.
So gab es in Aachen zum Beispiel Mitte der 1990er Jahre noch 60 bis 80 Brutreviere, 2016 waren es nur noch elf. Schuld seien intensive Landwirtschaft und Windkraftanlagen, heißt es vom NABU, denn der Kiebitz meidet Windparks.
Durch Schutzmaßnahmen mit Landwirten haben die Naturschützer allerdings den Rückgang gestoppt - jetzt brüten immerhin wieder 20 bis 22 Paare in der Region.
Der NABU ist gegen die Windkraftprojekte in den drei wichtigen Kiebitz-Gebieten Orsbach, Vetschau und Würselen, er verweist auf alternative Flächen für die Energiewende.
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