
Münster: Sicherungsverwahrung für Aachener gefordert
Im Missbrauchskomplex von Münster hat die Staatsanwaltschaft im Prozess gegen einen Mann aus Aachen am Dienstag eine Haftstrafe von zehn Jahren und acht Monaten sowie anschließende Sicherungsverwahrung gefordert.
Der 27-Jährige soll mehrere Kinder an verschiedenen Orten schwer sexuell missbraucht und vergewaltigt haben.
Der Prozess findet zum Schutz des Opfers weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Ein Urteil will das Landgericht am Dienstag nächster Woche (9.3.) sprechen.
Der Aachener hat sich zu den Vorwürfen geäußert und auch als Zeuge in einem anderen Prozess ausgesagt.
Hauptangeklagter ist ein IT-Techniker aus Münster, dessen Sohn der Aachener auch missbraucht haben soll. Der Mann aus Münster soll seinen Ziehsohn an verschiedenen Orten, darunter in einer heute abgerissenen Gartenlaube in Münster, mehreren Männern zum Missbrauch angeboten haben. Außerdem machte er Aufnahmen von den Vergewaltigungen. Der Hauptprozess läuft derzeit am Landgericht Münster. Mit einem Urteil wird im Frühjahr gerechnet.
Veröffentlicht: Dienstag, 02.03.2021 15:48