
Die Mobilfunk-Versorgung in der Städteregion Aachen ist jetzt noch besser, sagt die Telekom.
Sie hat in den letzten zwei Monaten fünf Standorte neu gebaut, vier mit LTE und 14 mit 5G erweitert. Dadurch steige die Mobilfunk-Abdeckung in der Fläche, es stehe insgesamt mehr Bandbreite zur Verfügung und auch der Empfang in Gebäuden sei besser geworden.
Die neuen Standorte stehen in folgenden Kommunen: Aachen (18), Alsdorf, Herzogenrath (2), Stolberg (Rhld.) und Würselen. Sieben Standorte dienen außerdem der Versorgung entlang der Autobahn, fünf Standorte zudem dazu noch der Versorgung entlang der Bahnstrecke. Die Städteregion Aachen habe somit einen digitalen Standortvorteil.
Die Telekom betreibt in der Städteregion Aachen Stand aktuell insgesamt 188 Standorte, die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 99 Prozent, heißt es. Bis 2023 sollen weitere 54 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an 23 Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.
Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümer*innen angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.
Wer mehr über die Verfügbarkeit von 5G an seinem Wohnort erfahren will, kann sich HIER informieren.
Weitere Infos der Telekom dazu:
"Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit sinnvoll ergänzen: 5G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz: Bei der Telekom auf 3,6 GHz. Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten. Gleichzeitig reichen diese Frequenzen nicht besonders weit. Auf der niedrigeren 2,1 GHz-Frequenz sind die Reichweiten der 5G-Antennen deutlich höher. Das Prinzip ist bereits vom LTE-Ausbau bekannt: Hier werden Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt. Frequenzen mit kürzeren Reichweiten spielen ihre Stärken im städtischen Umfeld aus und sorgen so für die gleichzeitige Versorgung sehr vieler Kund*innen und für noch höhere Geschwindigkeiten.
Mit dieser Kombination der zur Verfügung stehenden Frequenzen beschleunigt die Telekom den 5G-Ausbau – gerade im ländlichen Raum – erheblich. Auch LTE wird durch die Technik-Offensive einen nochmaligen Schub erfahren. Kund*innen erhalten ein weiteres Frequenzband für die Nutzung von LTE und somit mehr Bandbreite. Durch den Einsatz des sogenannten Dynamic Spectrum Sharing (DSS) wird zusätzliches Spektrum für LTE-Kund*innen bereitgestellt. Dadurch surfen auch sie noch schneller als bisher.
Mit DSS betreibt die Telekom zwei Mobilfunk-Standards parallel in einem Frequenzband. Die neue Technologie verteilt das Spektrum bedarfsorientiert zwischen LTE- und 5G-Anwendern. Das Netz passt sich so innerhalb von Millisekunden automatisch dem Bedarf der jeweiligen Kund*innen an. Das führt zu einem noch besseren Nutzungserlebnis."
