
Das katholische Hilfswerk missio Aachen fordert, die geplante vierzehntägige Waffenruhe zwischen USA, Israel und Iran auf den Südlibanon auszuweiten.
missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener reagiert damit auf die Ankündigung des israelischen Premierministers Netanjahu, dort weiterkämpfen zu wollen.
Im Südlibanon leben rund 5.000 christliche Familien - und deren Versorgung kann wegen der zerstörten Infrastruktur nur sehr schwer aufrechterhalten werden, berichten missio-Partner.
Das Aachener Hilfswerk appelliert an Bundesregierung und EU, ihren diplomatischen Einfluss zu nutzen.
„Wer Frieden im Nahen Osten will, darf den Südlibanon nicht ausklammern“, sagt Bingener. „Die internationale Gemeinschaft muss jetzt alles daransetzen, dass aus einer begrenzten Feuerpause ein umfassender Prozess der Deeskalation wird.“