
Weil sich infolge des Irankriegs die Lage im Libanon dramatisch verschärft, hat das katholische Aachener Hilfswerk missio 100.000 Euro für zusätzliche humanitäre Hilfe bewilligt.
Die Kirche versorgt dort rund 5.200 überwiegend christliche Familien im Süden mit Lebensmitteln und Treibstoff. Weitere Tausend christliche und muslimische Familien sind nach Beirut geflohen.
Man arbeite schon sehr lange mit der Kirche im Libanon zusammen, aber so angespannt und in Angst vor der Zukunft habe man die Partner selten erlebt, so missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. Er fordert, dass Europa seinen diplomatischen Einfluss nutzen muss, um Schlimmeres zu verhindern.
Bingener wörtlich: „Der leidgeprüfte Libanon steht vor einer seiner schwersten Bewährungsproben und humanitären Krisen. Ein drohender Bodenkrieg im Süden könnte Zustände hervorrufen, wie wir sie aus Gaza kennen. Zehntausende Familien sind in akuter Gefahr. Sie leben gleichermaßen in Angst vor einer drohenden israelischen Bodenoffensive wie vor der Präsenz der Hisbollah und ihrer Kämpfer. Für unsere Partner vor Ort ist das sehr dramatisch."
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