
Das Bistum Aachen setzt nach der Veröffentlichung des Missbrauchs-Gutachtens im November weiter auf Prävention und Intervention. Dazu hat das Bistum jetzt fünf unabhängige Ansprechpersonen aus unterschiedlichen Regionen benannt, sie sind ab sofort erste Anlaufstelle für Betroffene, für Angehörige, für Menschen mit Vermutungsmeldungen und für weitere Fragen.
Die Ansprechpersonen führen Beratungsgespräche und unterstützen Betroffene auch in einem eventuellen Verfahren bis zur Anerkennung des Leids und in Nachsorge-Fragen. Dabei wollen sie nicht nur ein offenes Ohr haben, sondern auch die Sichtweise der Betroffenen so angemessen wie möglich vertreten.
Das Bistum Aachen plant darüber hinaus, noch in diesem Jahr einen Betroffenenbeirat und eine unabhängige Aufarbeitungskommission ins Leben zu rufen.
Die fünf Ansprechpersonen des Bistums:
- Ekkehard Höhl, 52 Jahre alt, wohnt in Aachen-Brand und ist Lehrer am Berufskolleg Käthe-Kollwltz-Schule in Aachen
- Rainald Rambo, 58 Jahre alt, wohnt in Erkelenz und ist Vorsitzender Richter am Landgericht Düsseldorf
- Martin van Ditzhuyzen, 56 Jahre alt, wohnt in Nettetal und ist freiberuflicher Supervisor (DGSv) und Organisationsberater
- Monika Meinhold, 64 Jahre alt, wohnt in Eschweiler und ist Diplom Pädagogin, Familientherapeutin, Kinder- und Jugendlichen-Therapeutin
- Dr. Christina Engels, 64 Jahre alt, wohnt in Aachen und ist Hautärztin
Telefonisch sind die Ansprechpersonen unter folgender Nummer zu erreichen: 0173 - 96 59 436
Auf dem Foto zu sehen:
- (v.l.) untere Reihe: Ekkehard Höhl, Rainald Rambo und Monika Meinhold.
- (v.l.) obere Reihe: Martin van Ditzhuyzen und Dr. Christina Engels.