
Misereor weitet Hilfe für Erdbebenopfer in Syrien aus
Das Aachener Hilfswerk Misereor weitet seine Hilfe im Erdbebenland Syrien aus und stellt weitere anderthalb Millionen Euro zur Verfügung.
Nach den neuerlichen Nachbeben seien die Menschen vor Ort in einer verzweifelten Lage, berichtet Misereor-Geschäftsführer Bernd Bornhorst. Es fehlen vor allem Notunterkünfte, so dass immer noch tausende Menschen auf der Straße übernachten müssen.
Das Geld geht unter anderem an den Jesuiten Flüchtlingsdienst (JRS), der im syrischen Aleppo ein Krankenhaus und mehrere Gesundheitsstationen betreibt. Der langjährige Misereor-Projektpartners versorgt dort hunderte schwer- und leichtverletzte Menschen.
Außerdem wird der Misereor-Partner „Pro Terra Sancta“ (PTS) unterstützt, der in der betroffenen Region Unterkünfte zur Verfügung stellt und die Menschen mit warmen Mahlzeiten und Lebensmitteln versorgt.
Ein dritter Partner, die Catholic Near East Welfare Foundation (CNEWF)/Pontifical Mission leistet im großen Umfang Nothilfe und verteilt Matratzen, Kissen, Decken, warmen Mahlzeiten, Getränke, Hygieneartikel und Heizmaterial. Auch Wiederaufbau und Reparaturen von Gebäuden und Wohnungen haben begonnen.
Durch ihre langjährige Vor-Ort-Präsenz während des Syrienkrieges können alle Misereor-Partnerorganisationen auf bewährte Strukturen und Netzwerke aufbauen und haben das Vertrauen der Bevölkerung in dieser existenziellen Notsituation.
Mit Beginn der diesjährigen Fastenzeit und der Eröffnung der Fastenaktion am kommenden Wochenende ist Misereor mit einer Vielzahl an weltweiten Katastrophen und Krisen konfrontiert. Misereor bittet die Menschen in Deutschland besonders in dieser Zeit um Spenden für die Hilfe weltweit und aktuell vor allem für die vom Erdbeben betroffenen Menschen. Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
- DE 75 3706 0193 0000 101010 / Pax Bank Aachen / Stichwort: Erdbeben Türkei/Syrien
Misereor ist auch Mitglied im Bündnis "Entwicklung hilft".
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.02.2023 13:56