
Misereor: Simbabwe helfen!
Das Aachener Hilfswerk Misereor hat eine Nothilfe von 200.000 Euro bereitgestellt für die Opfer der Hungerkrise in Simbabwe.
Das südafrikanische Land gehört zu den Staaten, die von schwerer Dürre betroffen sind. Deswegen sind dort mehr als sieben Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.
Mit dem Geld von Misereor werden Pakete mit Maismehl, Bohnen und Speiseöl angeschafft.Gleichzeitig bemüht man sich mit Partnerorganisationen vor Ort auch um langfristig wirkende Maßnahmen, damit die Bauern bei der nächsten Ernte wieder genug Nahrungsmittel einfahren können.
Von der als ernst einzustufenden Dürre sind neben Simbabwe auch Angola, Botswana, Lesotho, Namibia, Südafrika und Sambia betroffen. Die bei der EU angesiedelte Organisation Global Drought Observatory schätzt, dass die Ernährungssicherheit von etwa 30 Millionen vorwiegend in den ländlichen Gebieten dieser Länder lebenden Menschen gefährdet ist. Viele der Betroffenen betreiben Regenfeldbau und extensive Viehhaltung und sind durch die Dürre in besonderem Maße in ihrer Existenz bedroht. Auch die Austrocknung natürlicher Gewässer und die Absenkung des Grundwasserspiegels nehmen besorgniserregende Ausmaße an.
Große Sorgen macht daneben die Zunahme massiver Schädlingsattacken auf dem afrikanischen Kontinent und der arabischen Halbinsel, die im Zusammenhang mit den Folgen des Klimawandels stünden. Aktuell werden Äthiopien, Somalia und Kenia von einer Plage historischen Ausmaßes durch die Wüstenheuschrecke heimgesucht. Die Ausbreitung in benachbarte Länder wie Uganda und Tansania ist in vollem Gange und für den Südsudan wahrscheinlich.
Misereor bittet um Spenden für die von Dürre und Schädlingen betroffenen Menschen in Afrika. - Konto-Nummer: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 - BIC GENODED1PAX - Stichwort: Hunger in Afrika
Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.2020 15:21