
Misereor hilft Wirbelsturm-Opfern
Das Aachener Hilfswerk Misereor bittet aktuell um Spenden für die Opfer schwerer Wirbelstürme in Mittelamerika und Asien.
Besonders kritisch ist die Lage aktuell in Nicaragua, wo die Hurrikans Eta und Iota eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben und weitere heftige Regenfälle drohen. Nicaragua ist ebenso wie die Nachbarstaaten Honduras, Guatemala und Mexiko schon in den vergangenen Wochen von schweren Unwettern heimgesucht worden. Viele Menschen stehen vor dem Nichts und sind auf Hilfen zum Überleben angewiesen.
Auch auf den Philippinen sind tausende Familien durch Supertaifun Goni und Taifun Vamco obdachlos geworden.
Misereor-Partner bemühen sich aktuell darum, den Sturm-Opfern Lebensmittel, sauberes Wasser, Hygieneartikel, Zelte und Decken zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig werden langfristige Maßnahmen eingeleitet, um zerstörte Häuser wieder aufzubauen und den Menschen die Rückkehr in ihr gewohntes Umfeld zu ermöglichen.
Allein für die Philippinen stellt Misereor rund 580.000 Euro bereit.
"Der Klimawandel führt weltweit in vielen Regionen zu immer häufigeren und stärkeren Wirbelstürmen und Starkniederschlägen, und er betrifft einige besonders verletzliche Gebiete in gravierender Weise. Deshalb bitten wir dringend um Spenden, um in den betroffenen Regionen den Menschen zur Seite zu stehen", appelliert Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel an die Solidarität der Bevölkerung in Deutschland.
Gespendet werden kann bei MISEREOR unter dem Stichwort "Soforthilfe Wirbelstürme" auf dieses Konto:
- IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10 - BIC: GENODED1PAX
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.2020 10:21