
Misereor: Corona weltweit ein Problem
Das Aachener Hilfswerk Misereor ruft dazu auf, nicht die globale Dimension der Corona-Krise aus den Augen zu verlieren.
Für die ärmsten Menschen weltweit werde die Ausbreitung des Virus noch weitaus schlimmere Folgen als bei uns haben.
Oft mangele es an Information in der Bevölkerung, an Teststellen, an Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln. Arme in städtischen Gebieten lebten oft sehr beengt, was einen Mindestabstand fast unmöglich mache. Außerdem können sich viele aus Mangel an Wasser nicht regelmäßig die Hände waschen.
Die Krise hat auch für Misereor selbst Folgen: Im Rahmen der Fastenaktion 2020 hat man am 29. März im ganzen Land Spenden für die Arbeit des Hilfswerks sammeln wollen - die Fastenkollekte fällt jetzt aus.
Veröffentlicht: Freitag, 20.03.2020 13:19