
In Dubai beginnt am Donnerstag die Weltklimakonferenz. Zwei Wochen lang beraten Vertreter von rund 200 Staaten über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung. Größter Streitpunkt ist, ob sich die Delegierten einstimmig auf einen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas verständigen können. Das Aachener Hilfswerk Misereor appelliert an die Bundesregierung, sich für den weltweiten Ausstieg aus fossilen Energieträgern einzusetzen. Es brauche eine gerechte Energiewende hin zu 100 Prozent erneuerbarer Energien weltweit, heißt es. Auch Papst Franziskus nimmt teil. Misereor sieht das als wichtiges Signal und im Vatikan einen Verbündeten. Investitionen in fossile Energien würden den Ausbau für Erneuerbare blockieren. Im kommenden Jahr könnten die globalen Emissionen erstmals sinken - ein wichtiger Schritt zur Einhaltung des Anderthalb-Grad-Limits. Misereor nimmt seit 2007 an den internationalen Klimaverhandlungen teil.