
Mehr Süßes in der Pandemie
In der Pandemie ist in der StädteRegion Aachen der Hunger auf Schokolade & Co. gestiegen.
Laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hier bei uns ist 2020 der Verbrauch süßer und salziger Snacks um gut zweieinhalb Prozent auf durchschnittlich 33,4 Kilo pro Kopf hochgegangen. Alles in allem waren das rund 18.600 Tonnen Süßwaren - 5.200 Tonnen Schokoladenwaren, 3.100 Tonnen Knabberartikel und 2.500 Tonnen Speiseeis.
An den dadurch wachsenden Umsätzen sollen auch die Beschäftigten der Branche beteiligt werden, fordert die NGG vor der im April beginnenden Tarifrunde für die NRW-Süßwarenindustrie.
Von einer Krise könne in der Branche, anders als in vielen anderen Wirtschaftszweigen, keine Rede sein, heißt es. Zwar habe es im Zuge weltweiter Lockdowns leichte Rückgänge beim Exportgeschäft gegeben. Aber „unterm Strich“ stünden die Firmen wirtschaftlich gut da.
Laut Unternehmensangaben hat es im vergangenen Jahr die stärksten Zuwächse im Bereich der Knabberartikel (Salzstangen, Chips, gewürzte Erdnüsse usw.) gegeben, da ist der Pro-Kopf-Verbrauch um 8,4 Prozent auf 5,6 Kilogramm gestiegen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.03.2021 09:34