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Mehr Schutz für Erntehelfer!
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Mehr Schutz für Erntehelfer!

Die IG BAU in Aachen fordert einen besseren Schutz von Erntehelfern und hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. 

Denn Saisonbeschäftigte, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken, heißt es. Ein Großteil der Erntehelfer sei nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich sei es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden, kritisiert die Gewerkschaft.

Betriebe und Behörden müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. In der Städteregion Aachen sind laut Arbeitsagentur rund 530 Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt.

Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche und auf Bauernhöfen hätten im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie sei. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz. 

Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten - das stellt sie in ihrer sozialen Absicherung schlechter, kritisiert die Gewerkschaft.

Veröffentlicht: Montag, 26.04.2021 08:43

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