
Mehr E-Ladesäulen für Aachen
Die Stadt Aachen sorgt mithilfe des Forschungsprojekts "ALigN" („Ausbau von Ladeinfrastruktur durch gezielte Netzunterstützung“) für immer mehr Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. 130 Ladepunkte an 16 Standorten gibt es bisher, weitere 58 an sieben Standorten sind in Vorbereitung.
Zuletzt sind zehn Ladepunkte am Luisenhospital und acht weitere in der Soers beim ALRV installiert worden. Das Luisenhospital möchte auch Anwohnern im Umfeld des Parkhauses in der Mariabrunnstraße eine Lademöglichkeit bieten, die STAWAG und APAG entwickeln aktuell spezielle Bewohnertarife. Auch der ALRV stellt vier Ladepunkte für die öffentliche Nutzung zur Verfügung.
Mit mehr Ladesäulen will die Stadt Anreize setzen, um Unternehmen, Institutionen und Bürger zu motivieren, auf Elektroautos umzusteigen, sagt Oberbürgermeisterin Sybille Keupen.
An "ALigN" sind neben der Stadt die STAWAG, die Regionetz, die RWTH sowie die Unternehmen Smartlab, Umlaut und Aixacct beteiligt. Bis September 2022 sollen mehrere hundert Ladepunkte aufgebaut werden, dafür stehen 6,8 Millionen Euro zur Verfügung.
(Das Foto zeigt Wilfried Ullrich (Vorstand Stadtwerke Aachen AG - STAWAG), Prof. Dr. Rik W. De Doncker (Leiter des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe - ISEA - der RWTH Aachen), Ralf Wenzel (Vorstandsvorsitzender Luisenhospital) und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (von links nach rechts) an den Ladesäulen im Parkhaus des Luisenhospitals, Mariabrunnstraße 9.)
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021 13:50