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Marx: Lage auf Intensivstationen "besorgniserregend"
© Daniel Carreno
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Marx: Lage auf Intensivstationen "besorgniserregend"

Der Präsident der deutschen Intensivmediziner, Prof. Dr. Gernot Marx (Foto) von der Aachener Uniklinik, hält die aktuelle Coronalage für "besorgniserregend".

Letzte Woche seien knapp 1.900 neue Coronapatienten auf die Intensivstationen gekommen - und knapp 700 seien seitdem gestorben.

Weil viele Pflegekräfte aufgrund der hohen Belastung ihre Jobs gekündigt oder ihre Arbeitszeit reduziert haben, gebe es im Vergleich zum letzten Jahr mittlerweile rund viertausend Betten weniger. Sollten sich die Infektionszahlen nicht verringern, dann sei eine Versorgung auf hohem Niveau nicht mehr möglich, so Marx. In Bayern, Sachsen und Thüringen sei das schon jetzt der Fall, so dass dort planbare Operationen verschoben werden müssen.

Marx geht davon aus, dass man spätestens im Dezember mit zusätzlichen Maßnahmen nachjustieren muss, um die vierte Welle zu brechen. 

Veröffentlicht: Montag, 22.11.2021 15:17

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