
Luisenhöfe: So soll es werden
Beim Architektenwettbewerb zur Umnutzung des Aachener Bunkers an der Südstraße im neuen Quartier Luisenhöfe hat das Aachener "Studio für Architektur" (SMAA) gewonnen.
Der Entwurf geht laut der Landmarken AG behutsam um mit dem geschützten Denkmal, er öffne sich zum Quartier hin und ermögliche flexible Nutzungen. Demnach erhält der Bunker eine Aufstockung, historische Elemente wie Schornsteine und Lüftungsschächte werden erhalten. Ein Tageslicht-Innenhof soll als Lichtspender dienen und die vielfältigen Nutzungen vom Dach bis zum 1. Obergeschoss verbinden. Im Erdgeschoss gibt es Raum für ein Café-Restaurant, nach oben hin erstrecken sich unter anderem eine Quartiersbibliothek und Gemeinschaftsflächen für Veranstaltungen. Auch ein Co-Working für die Quartiersbewohner, eine Paketstation und Kreativräume seien möglich. Die oberen Etagen können für Büros genutzt werden.
Die Umnutzung des Bunkers ist Teil der Entwicklung des Wohnquartiers Luisenhöfe. Das innerstädtische Quartier mit Kita und ergänzenden Gewerbeeinheiten entsteht auf dem ehemaligen Kalde-Firmengelände in zentraler Lage. Die Luisenhöfe sollen sich behutsam in die gewachsene Umgebung des bestehenden Viertels einfügen und rund 160 Wohnungen schaffen, von denen über ein Drittel öffentlich gefördert sind.
Veröffentlicht: Montag, 04.04.2022 09:34