
Lützerath-Großdemo: Im Großen und Ganzen friedlich
Die Großdemonstration in Erkelenz-Lützerath für den Erhalt des Dorfes am Samstag ist laut Polizei im Großen und Ganzen friedlich verlaufen. Laut Veranstalter sind dort mehr als 2000 Klimaaktivisten auf die Straße gegangen. Die Polizei spricht von rund 1200 in der Spitze.
Ganz ohne Straftaten ist die Demo aber nicht verlaufen. So war nach Angaben der Polizei Aachen eine kleinere Personengruppe in den Tagebau eingedrungen, um dort ein Banner abzulegen. Der Tagebaubetreiber hat Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gestellt.
An anderer Stelle wurde eine verbotene PKK-Flagge gezeigt. Die Polizei hat Personen aus der Protestszene in Lützerath im Verdacht.
Das Demo-Bündnis aus acht Organisationen hat jetzt die NRW-Landesregierung aufgefordert, mit RWE ein Räumungs-Moratorium für Lützerath zu vereinbaren. Außerdem müsse Deutschland bei der Weltklimakonferenz verbindliche Zusagen zur internationalen Klimafinanzierung machen, heißt es.
Veröffentlicht: Montag, 14.11.2022 06:07