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Lützerath: Betreten verboten
© Alexander Franz
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Lützerath: Betreten verboten

Im von Klimaaktivisten besetzten Dorf Erkelenz-Lützerath dürfen sich keine Personen aufhalten.

Das steht in einer Allgemeinverfügung des Kreises Heinsberg, die am Dienstag offiziell bekannt gemacht worden ist.

Der Kreis teilt mit, dass er damit rechtlich eine Forderung der Bezirksregierung Köln erfülle und als verlängerter Arm der Landesregierung agiere.

Wenn sich an den Platzverweis nicht gehalten wird, bietet die Verfügung die Grundlage zur - so wörtlich - "Ergreifung von Räumungsmaßnahmen ab dem 10. Januar". Um die Umsetzung vor Ort werde sich federführend das Polizeipräsidium Aachen kümmern.

Landrat Stephan Pusch sagt, er ist an einem friedlichen Ende der Besetzung interessiert und will in diesem Rahmen am 10. Januar für Gespräche in Erkelenz zur Verfügung stehen.

In Lützerath nahe der Abbaukante des Tagebaus Garzweiler leben Gegner des Braunkohleabbaus in Wohnwagen, Häusern, Zelten und Baumhäusern. Sie wollen das Abbaggern verhindern, um das Klima zu schützen.

Veröffentlicht: Dienstag, 20.12.2022 16:33

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