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Leitentscheidung sorgt für unterschiedliche Meinungen
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Leitentscheidung sorgt für unterschiedliche Meinungen

Die Zukunft der Dörfer rund um die Tagebauten im Rheinischen Revier bleibt weiterhin unklar. Das geht aus der neuen Leitentscheidung des Landes NRW hervor. Laut der will die Landesregierung erst in knapp sechs Jahren entscheiden, ob die Braunkohle der Dörfer noch für die Energieproduktion benötigt wird, oder ob bereits genug Energie vorhanden ist und die Dörfer stehen bleiben können.

Die neue Leitentscheidung wird unterschiedlich aufgenommen. Da gibt es zum einen diejenigen, die die Entscheidung begrüßen. Dazu gehört das Unternehmen RWE Power. Mit der Entscheidung

schaffe die Landesregierung Leitplanken zur Umsetzung des Kohleausstiegs und Planungssicherheit für die Beschäftigten und die Auftraggeber, heißt es von RWE. Sie komme dem Strukturwandel und erneuerbarer Energien zu gute.

Zum andere gibts aber auch kritische Stimmen. Dazu gehört zum Beispiel der BUND. Er sagt, dass mit der Leitentscheidung die Pariser Klimaziele nicht erreicht werden können. Auch der Schutz der Dörfer und des Hambacher Forstes sei nicht mehr garantiert. Die neue Leitentscheidung sei eine klare Verschlechterung gegenüber der alten Vorlage. Laut dem BUND könne NRW-Ministerpräsident Laschet damit für jedes vernichtete Dorf verantwortlich gemacht werden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.03.2021 12:39

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