
Landwirte in Aachen hoffen auf Impferlaubnis
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.07.2019 12:40
Im Aachener Süden hoffen die Bauern der von Rinderherpes betroffenen Höfe immer noch darauf, ihre Tiere impfen zu dürfen.
Damit könne man zwar die Krankheit an sich nicht verhindern, die Ansteckungsgefahr für andere Höfe sei damit aber gebannt, hat die ebenfalls betroffene Familie Giesen Antenne AC gesagt. Man wisse nicht, woher die Krankheit gekommen sei, da man die Tiere regelmäßig untersuche und die letzten neuen Tiere schon vor einigen Jahren gekauft worden seien.
Die StädteRegion hat nach dem Entdecken des Virus die Tötung von rund 700 Tieren aus dem Aachener Süden angeordnet.
In Deutschland gilt ein Impfverbot gegen Rinderherpes. Deswegen hoffen die betroffenen Betriebe jetzt auf eine Ausnahme.
Sie haben Einspruch eingelegt gegen die Anordnung des Veterinäramts und wollen notfalls auch vor Gericht dagegen klagen.
Bauerstochter Anja Giesen hat Antenne AC gesagt, momentan durchlebe die Familien einen Alptraum...

