
Der Netzwerk-Spezialist LANCOM Systems aus Würselen ist wieder an der Simulation einer Mars-Mission (AMADEE-20) beteiligt.
Das Österreichische Weltraum-Forum (ÖWF) will mit der Simulation in der Negev-Wüste in Israel künftige Mars-Missionen vorbereiten, die sechs Astronauten befinden sich momentan in einer dreiwöchigen Isolationsphase.
Schon seit 2012 unterstützt LANCOM Systems das Forschungsteam mit seiner Funk- und Netzwerktechnik, die Würselner sorgen für reibungslose Kommunikation und stabile Datenübertragung.
Für das ÖWF ist es die 13. Simulation einer Mars-Mission, sie läuft noch bis Ende Oktober.
Weitere Infos zu der simulierten Mars-Mission:
Raumanzug funkt Vitaldaten
Sensoren in den Analog-Raumanzügen überwachen kontinuierlich Vitaldaten wie CO2- und Sauerstoff-Gehalt, Körpertemperatur und Herzfrequenz. Über integrierte WLAN-Antennen auf dem Rücken der Raumanzüge werden die lebenswichtigen Daten sowie von der Helmkamera aufgezeichnete Live-Videos über das WLAN-Funknetz übertragen. Auch die Daten aus den 25 geplanten wissenschaftlichen Experimenten laufen über das Drahtlosnetz.
Über AMADEE-20:
Von 4. bis 31. Oktober 2021 führt das Österreichische Weltraum Forum – in Kooperation mit der staatlichen israelischen Raumfahrtagentur Israel Space Agency sowie D-MARS – eine ganzheitliche, analoge Mars-Feldsimulation in der Negev Wüste in Israel durch. Diese Expedition findet in einer sogenannten terrestrischen Mars-Analogumgebung statt und wird von einem Mission Support Center von Österreich aus geleitet. Ein speziell trainiertes, sechsköpfiges Analog-Astronaut*innen-Team – eine Frau und fünf Männer aus Österreich, Deutschland, Israel, Spanien, Portugal und den Niederlanden – testet mithilfe von Raumanzugsimulatoren 16 Experimente und Verfahren für die zukünftige astronautische und robotische Exploration des Roten Planeten.



