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Ladies machen Mareike Hindriksen zur Cheftrainerin
© Ladies in Black Aachen/Andreas Steindl
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Ladies machen Mareike Hindriksen zur Cheftrainerin

Veröffentlicht: Dienstag, 21.11.2023 12:05

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Beim Volleyball-Bundesligaclub Ladies in Black Aachen ist Interims-Coach Mareike Hindriksen zur Cheftrainerin befördert worden.

Darauf haben sich Ladies-Geschäftsführer Sebastian Albert und die gerade 36 Jahre alt gewordene ehemalige Top-Zuspielerin verständigt.

Somit ist erstmals eine ehemalige Ladies-Spielerin Ladies-Trainerin.

Fünf Jahre lang hat sie als Publikumsliebling das Aachener Trikot als Spielerin getragen - bis 2021, als Hindriksen dann ihre aktive Karriere beendet hat. Weil sie da schon den A-Trainerschein hatte, haben die Ladies sie als Sportkoordinatorin und Co-Trainerin verpflichtet.

So konnte sie zunächst unter Meistertrainer Guillermo Gallardo ihre Kenntnisse erweitern. Im Frühjahr 2022 ist Hindriksen von Bundestrainer Vital Heynen auch zur Co-Trainerin beim Deutschen Volleyball-Verband berufen worden.

Mareike Hindriksen hat jetzt einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Die Ladies sind "sehr zuversichtlich", dass mit ihr wieder die lange angestrebte Kontinuität auf der wichtigen Position des Cheftrainers zurückkommt. Hindriksen kenne die Volleyball-Bundesliga wie kaum eine andere als Spielerin bestens und habe in den letzten zwei Jahren von den Besten der Branche weiter dazu gelernt. Dazu sei sie kürzlich erst Ehrenmitglied des Aachener Fanclubs geworden, sie sei also sowohl bei Fans als auch den Ladies-Partnern uneingeschränkt beliebt, sagt Ladies-Geschäftsführer Sebastian Albert.

Hindriksen ist aktuell eine von nur zwei Cheftrainerinnen in der 1. Volleyball-Bundesliga.

Selbstverständlich seien sich die Verantwortlichen auch darüber bewusst, in welch schwieriger Situation Mareike Hindriksen die Mannschaft übernehme.

Hindriksen sieht das Potenzial der Mannschaft noch nicht ausgeschöpft. Sie betont aber auch, dass es etwas Zeit und Geduld brauche, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bekommen. Daran habe sie selber in den letzten beiden Wochen schon als Interimstrainerin gearbeitet und viel Grundlagentraining mit noch mehr Wiederholungen angesetzt. Die Mannschaft ziehe bestens mit und alle glaubten weiterhin daran, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Das sei auch definitiv mit dieser jungen Mannschaft möglich.

"Es ist kein Geheimnis, dass ich mich hier sehr wohl und heimisch fühle,“ sagt Mareike Hindriksen.

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