
Aachens Bundesliga-Volleyballerinnen, die Ladies in Black, haben einen neuen Cheftrainer: den Argentinier Guillermo Gallardo.
Gallardo hat zuletzt in Spanien mit dem Club "Feel Volley Alcobendas" aus der Nähe von Madrid den Pokal geholt. In Deutschland kennt man ihn aus der Zeit von 2007 bis 2013 als Trainer der Roten Raben Vilsbiburg, mit denen er zweimal Deutscher Meister und auch Pokalsieger geworden ist. Außerdem hat Gallardo als Nationaltrainer erfolgreich gearbeitet. So hat er sich mit Rumänien für die Europameisterschaft qualifizert und mit Schweden die European Silver League gewonnen und dadurch den Aufstieg in die Gold League geschafft.
Gallardo spricht neben seiner Muttersprache Spanisch auch Englisch und Deutsch fließend. Er erhält in Aachen einen Vertrag über drei Saisons und sucht hier schon ein neues Zuhause für seine Frau und seine Kinder. Voraussichtlich im August wird Guillermo Gallardo dann zum ersten Mal seine neue Mannschaft zum ersten gemeinsamen Training bitten.
Jetzt müssen die Ladies bis zum Beginn der nächsten Saison noch den neuen Kader vervollständigen und die vakante Stelle des Co-Trainers besetzen.
Stimmen zum neuen Ladies-Coach:
Ladies-Geschäftsführer Sebastian Albert: "Mit Guillermo Gallardo konnten wir einen unbestrittenen Volleyball-Fachmann für unsere wichtigste Stelle gewinnen. Unser Ziel ist es, mit diesem Trainer hier wieder langfristig etwas aufzubauen. Ich bin auch ein wenig stolz, dass wir diesen Trainer für unsere Ideen begeistern konnten und freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit."
Schon im letzten Oktober hat Ladies-Spielerin Jana-Franziska Poll in einem Interview des Magazins VOLLEY über ihren ehemaligen und nun zukünftigen Trainer gesagt: "Mit Guillermo Gallardo hatte ich wirklich einen Trainer, der mich beeindruckt hat. Damals ging ich nach Vilsbiburg und habe gedacht, ich könnte Volleyball spielen. Tatsächlich habe ich dort aber viele Kleinigkeiten erlernt, die mich Schritt für Schritt besser gemacht haben."
Guillermo Gallardo selbst meint: "Ich freue mich sehr, wieder in der Volleyball-Bundesliga arbeiten zu können. Aachen und vor allem seine begeisterungsfähigen Fans kenne ich natürlich noch sehr gut. Hier wird Volleyball gelebt und darauf habe ich richtig Lust. Auch die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich überzeugt."