
In der StädteRegion Aachen sind Frösche, Kröten und Molche wieder unterwegs. Die untere Naturschutzbehörde hat deshalb Schutzzäune mit Eimerfallen und Warnschilder aufgestellt. Außerdem gibt es drei neue Amphibientunnel in Herzogenrath im Bereich der Bergerstraße. Dort wandern laut StädteRegion jedes Jahr um die 5.000 Kröten, Frösche und Molche.
Überall da, wo Frösche und Co. wandern, gilt jetzt für Autofahrer: Bitte langsam fahren, und zwar zum Schutz der Tiere und ihrer menschlichen Helfer.
Als Schutzmaßnahme haben Stadt und StädteRegion Aachen auch Straßen gesperrt
Alsdorf und Herzogenrath:
Wie schon in den vergangenen Jahren wurde die Ottenfelder Allee im Bereich des Schlossparks Ottenfeld und der Straßeneinmündung nach Reifeld und Noppenberg für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Mitte April dauern.
Aachen:
In der Soers sind dann zwischen 19 Uhr abends und 7 Uhr früh der Purweider Weg und der Strüverweg zu. In Richterich machen Poller die Durchfahrt durchs Grünenthal unmöglich - und zwar rund um die Uhr - genauso wie in Haaren, wo die Verbindung Waldstraße/Prunkweg in Höhe der beiden Wanderparkplätze abgesperrt wird.
Die Tiere müssen auf ihrer Wanderung zu den Laichplätzen zum Teil stark befahrene Straßen überqueren. Dabei werden sie ohne die entsprechenden Schutzmaßnahmen oft in großer Zahl überfahren. In Aachen passiert das vor allem auf folgenden Straßen: Eupener Straße, Lütticher Straße, Grünenthal, Lemierser Berg, Purweider Weg, Entenpfuhler Weg, Hasselholzer Weg, Prunkweg, Broichweidener Weg, Strüverweg und Triftweg.
Amphibienschutzzäune wurde am Lemierser Berg, am Entenpfuhler Weg, an der Eupener Straße und am Broichweidener Weg aufgebaut.